Satellitenbilder


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Konvektion (Mitteleuropa); 2. April 2003, 10:55 UTC, NOAA 16 VIS
Polare Kaltluft hat nahezu ganz Nordwest- und Mitteleuropa überflutet. Mit der tageszeitlichen Erwärmung der Landflächen setzt rasch Konvektion ein, zahllose Quellwolken entstehen. Die hellen weißen Wolkenkleckse besonders über Deutschland weisen auf Schauertätigkeit hin. Die Weiterverlagerung der frontalen Bewölkung (im Bild rechts unten) wird durch Zyklogenese über Norditalien gebremst. Im Schutz des norwegischen Gebirges treten über Dänemark und Mecklenburg-Vorpommern kaum höherreichende Wolken auf. Die kräftige Boden- und Höhenströmung ruft im Lee der Hügel und Berge Großlbritanniens Wellenbewegungen in der Atmosphäre hervor, die durch die Wolkenbänder im jeweils aufsteigenden Ast der Wellen nachgezeichnet werden.


Konvektion (Deutschland); 2. April 2003, 12:43 UTC, NOAA VIS
Frisch eingeflossene, labil geschichtete Kaltluft und kräftige Sonneneinstrahlung lassen über Deutschland zahllose Quellwolken entstehen. Etliche davon reiften zu Schauerwolken (Cumulonimben) heran und verbreitet entstanden Schauer, teils mit Graupel, örtlich sogar kurze Gewitter. Über Bayern, Tschechien und Österreich lassen sich noch als zusammenhängendes Wolkengebiet die Reste der nach Südosten abziehenden Kaltfront erkennen.


Konvektion (Radarbild, Deutschland); 1. April 2003, 13:45 UTC




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