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Tiefe Bewölkung (Deutschland); 18. September 2002, 12:14 UTC, NOAA VIS
Deutschland zweigeteilt. Mit einer nordwestlichen Strömung gelangt von der Nordsee her kühle und wolkenreiche Luft in die Nordhälfte Deutschlands. Es handelt sich um tiefe Bewölkung, die sich in der Nacht und am Morgen meist geschlossen zeigt, im Laufe des Tages sich aber mit Hilfe der Sonne teilweise auflöst. Aus der schollenartigen Wolkendecke fällt allenfalls etwas Sprühregen. Über Mecklenburg-Vorpommern präsentiert sich der Himmel nur gering bewölkt - hier wirkt sich ein Föhneffekt der nordwestlich vorgelagerten norwegischen Gebirge aus. Ungestört sonniges Wetter herrscht südlich der Mainlinie. Lediglich ein paar Quellwolken tummeln sich über Schwarzwald, Schwäbischer Alb, den Vogesen und dem Schweizer Jura. In den Alpen lassen sich gut die Gletscherregionen ausmachen (Hohe Tauern, Ötztaler Alpen, Berner Oberland). Entsprechend der Wolkenverteilung auch die Minima der Teperaturen der vergangenen Nacht: Unter der schützenden Wolkendecke im Norden durchweg zweistellige Werte, im Süden bei klarem Himmel zum Teil unter 5 Grad C.


Föhneffekt und Leewellen (Norwegen); 17. September 2002, 12:42 UTC, NOAA 16 VIS
Kalte Luftmassen werden nach Süden gefürt. Ein Teil dieser Luft sucht sich ihren Weg an Norwegens Westküste entlang nach Süden und biegt dann über der südlichen Nordsee nach Osten ein. über Dänemark und Teilen Deutschlands macht sie sich dann mit zahlreichen tiefen Wolkenfeldern bemerkbar. Der zweite Teil dieser Kaltluft findet den Weg über das norwegische Gebirge, in dessen Lee sich ausgeprägte Wellenstrukturen parallel angeordnet haben. Absinken und Erwärmung sorgt für Wolkenauflösung. Die wolkenarme Zone erstreckt sich über den Skagerrak, Südschweden bis hin nach Polen und Ostdeutschland.


Konvektionszellen (Skandinavien); 18. September 2002, 12:14 UTC, NOAA VIS
Zahllose Konvektionszellen über dem Nordatlantik und über dem nördlichen Skandinavien. Die Zellen sind regelmäßig angeordnet, durch eine größere vertikale Mächtigkeit zeichnen sie sich allerdings nicht aus. Entsprechend gering ihre Wetterwirksamkeit: Schauer bringen sie keine hervor.


Konvektionszellen (Spitzbergen); 17. September 2002, 12:42 UTC, NOAA 16 VIS
Zahllose Konvektionszellen über dem Nordatlantik unweit der Inselgruppe Spitzbergens, die sich links oben im Bild ausmachen lässt. Höherreichende Bewölkung ordnet sich spiralig um ein Wirbelzentrum am rechten Bildrand an.




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