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Tiefdruckgebiet (Mitteleuropa); 12. August 2002, 12:38 UTC, NOAA 16 VIS
Zum zweiten mal innerhalb kurzer Zeit hat eine Tiefdruckgebiet in großen Teilen Mittel- und Südeuropas für sintflutartige Niederschläge gesorgt. Seinen Anfang nahm es, als ein umfangreicher Höhentrog mit kalter Luft weit nach Süden in den westlichen Mittelmeerraum vorstieß und am Boden eine Zyklogenese einleitete. Das Bodentief verlagerte sich dann langsam weiter nach Osten, wo es zunächst auf den Balearen, später in Nord- und Mittelitalien für ergiebige Niederschläge und Überschwemmungen sorgte. In den Schweizer Alpen sank die Schneefallgrenze zeitweise unter 2300 Meter. In der Nacht zum Samstag (10. August 2002) fiel in Teilen Baden-Württembergs heftiger Regen, am Sonntag konzentrierte sich das Geschehen auf den nördlichen Alpenrand, Österreich und Bayern, die Niederschlagsmengen erreichten örtlich wieder Werte von über 100 mm. In Norddeutschland brachte eine rege Schauertätigkeit ebenfalls reichlich Niederschlag. Das Satellitenbild vom Montag (12. August 2002) zeigt den Wirbel mit seinem Zentrum über dem südwestlichsten Polen. Die Wolken- und Niederschlagsgebiete reichen von Österreich, Ostbayern über die Tschechei hinweg bis zur Ostsee, von dort weiter über Polen, Weißrussland zur Ukraine. Über dem Balkan sind einige Gewitter zu erkennen, über der Westhälfte Deutschlands einzelne Schauer.


Tiefdruckgebiet (Mitteleuropa); 12. August 2002, 13:00 UTC, MET 7 IR


Tiefdruckgebiet (Mitteleuropa); 12. August 2002, 12:20 UTC, NOAA VIS


Tiefdruckgebiet (Mitteleuropa); 12. August 2002, NOAA 16 VIS


Tiefdruckgebiet (Mitteleuropa); Radarbild




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