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Gewitter (Deutschland, Schweiz, Österreich); 19. Juni 2002, 17:28 UTC, NOAA 14 VIS
Zahlreiche Gewitter mit ihren Wolkenkomplexen liegen über Teilen Deutschlands und der Schweiz. Zunächst als isolierte Einzelzellen gestartet, sind die oberen Wolkenpartien der Gewitterwolken im Verlauf zu einem riesigen Wolkenschirm zusammengewachsen, der große Teile Bayerns und Baden-Würtembergs überdeckt. Unter dem Wolkenschirm verbergen sich einzelne Bereiche besonders hoher Gewitteraktivität. Mancherorts gab es Sturm und Hagel, so zB aus der Zelle über Nordostbayern (Weiden, Oberpfalz), um im Bodensee-Gebiet. Die Gewitter selber verlagerten sich nur sehr langsam, der Bodenwind war schwach. In 10 bis 12 km Höhe allerdings verfrachtete eine kräftige südwestliche Strömung die Eisschirme über große Strecken nach Nordosten. Die Temperaturen erreichten in der schwül-heißen Luft in Bayern noch einmal 35 Grad C, am Oberrhein 32 Grad C. Bei Taupunkten von über 20 Grad C waren auch die anderen Voraussetzungen für die Bildung heftiger Gewitter offenbar überaus günstig.


Gewitter (Deutschland, Schweiz, Österreich); 19. Juni 2002, 14:54 UTC, NOAA VIS


Gewitter (Deutschland, Schweiz, Österreich); 19. Juni 2002, 14:54 UTC, NOAA VIS




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