Satellitenbilder


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Tief (Frankreich); 14. März 2002, 7:28 UTC, NOAA 16 VIS
Über Frankreich hat sich ein Tiefdruckgebiet entwickelt, sein Zentrum liegt etwa in der Mitte des Landes. Das zugehörige umfangreiche Wolkenfeld weist kaum Strukturen auf, ein Zeichen für die geordnete, gleichmäßige und großräumige Hebung. Intensive Niederschläge fielen nicht. Die Vordergrenze des Wolkenfeldes hat bereits Baden erreicht und überdeckt die Westhälfte der Schweiz. Im Alpenvorland konnte bei einer südlichen Strömung und leichtem Föhn eine Temperatur von 20° C verzeichnet werden. Die zum Aufnahmezeitpunkt noch recht tiefstehende Sonne wirft von Osten einen Schatten an der markanten Wolkenkante auf die darunterliegende Erdoberfläche und erzeugt so einen plastischen Eindruck.


Tief (Frankreich); 14. März 2002, 7:28 UTC, NOAA 16 VIS
Wärend das Tief über Frankreich an seiner Vorderseite Warmluft nach Norden schaufelt, strömt auf der Südseite eines Hochdruckgebietes über Skandinavien Kaltluft aus Osten heran. Die markante Luftmassengrenze erkennt man oben im Bild, sie verläuft von West nach Ost entlang etwa der Nordgrenze der Mittelgebirge in Deutschland. Hier fielen zum Teil über 10 mm Niederschlag auch als Schnee, so daß sich gebietsweise selbst im Flachland eine geschlossene Schneedecke von ein paar cm ausbilden konnte (zB Leipzig, Cottbus).


Konvektionszellen (Island, Nordmeer); 26. Februar 2002, 12:54 UTC, NOAA 16 VIS
An der Südseite eines Hochdruckgebietes über Skandinavien gelangt mit einer östlichen Strömung Kaltluft aus dem Landesinneren hinaus aufs Meer. Hier erzeugt das warme Wasser durch einsetzende Konvektion flache Quellbewölkung. In der linken Bildhälfte scheint sich eine Nord-Süd orientierte Konvergenzlinie ausgebildet zu haben. Oben im Bild das noch tief verschneite norwegische Gebirge






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