Satellitenbilder


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Wolkenfeld Deutschland); 19. Juni 2001, 16:17 UTC, NOAA 14 VIS
Trotz Hochdruckeinflusses erweist sich ein ausgedehntes Wolkenfeld, das sich - etwa 200 km breit - von Südhessen bis nach Hamburg erstreckt, als ausgesprochen zäh. Seine Entstehung verdankt es kalter Meeresluft, die bereits Tage zuvor aus Norden nach Deutschland eingeströmt war. Abgesehen vom trüben Charakter treten unter dem Wolkenfeld keine Wettererscheinungen auf. Die Wolken liegen im tiefen Niveau (Stratocumulus). Der Wolkenteppich löst sich langsam von seinen Rändern her auf, übrig bleiben ein paar Quellwolken, die sich im Nordwesten des Landes zum Teil in Straßen organisieren. Absinkende Luftbewegung über dem Oberrheingraben läßt hier offenbar keine Wolkenbildung zu, er hebt sich gut von seinen Randgebirgen (Vogesen und Schwarzwald) ab. Die nördliche Strömung führt am Alpenrand zu Staueffekten. Kompakte Bewölkung mit Niederschlägen sind die Folge. Von Frankreich kommend verläuft ein Wolkenband über die Nordseeküste Belgiens und der Niederlande hinweg nach Nordosten. Es handelt sich überwiegend um dünne und hohe Wolken, die keinen Niederschlag bringen und zu einem ausgedehnten Tiefdruckgebiet über dem Nordatlantik gehören.


Gewitter (Poebene); 17. Juni 2001, 15:54 UTC, NOAA VIS
Während sich der Alpenraum und die Poebene am Morgen noch weitgehend wolkenlos präsentierten, haben sich am Nachmittag in der nördlichen Ebene und am Übergang in die Alpen rasch riesige Gewitterzellen gebildet. Über den Alpen selber sind nur harmlose Quellwolken auszumachen.


Schwere Gewitter (Mittlerer Westen, USA); 14. Juni 2001, NOAA 15 IR/VIS
Über den weiten Flächen des Mittleren Westens der USA toben sich etliche Unwetter aus. Die Gewitterkomplexe haben sich zu einer linienhaften Struktur zusammengeschlossen. Es gab Berichte über 45 Tornados, dazu 200 Hagelreports und heftige Windböen.




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