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Leewirkung durch das norwegische Gebirge; 22. Februar 2001, NOAA 12 VIS
Ein Tiefdruckgebiet liegt mit seinem Zentrum über dem nordöstlichen Polen und Litauen. An seiner Westflanke herrscht eine kräftige nördliche Strömung, mit der Kaltluft nach Süden transportiert wird. Hat die Luft das teilweise über 2000 Meter hohe norwegische Gebirge überquert, kann sie im Lee der Berge absinken. Dabei erwärmt sie sich, wird trockener, die Wolken lösen sich auf. Das Ergebnis: Eine langgezogene wolkenarme oder wolkenlose Zunge, die sich über etwa 1000 km von der norwegischen Südküste über das Kattegat, die westlichste Ostsee bis weit hinein nach Polen erstreckt.
Ein ähnliches Phänomen läßt sich an den Alpen beobachten, wo sich die Wolken nördlich des Hauptkammes stauen und hier für langanhaltenden Niederschlag sorgen, während die südlichen Alpenregionen und die Poebene sich ungestörten Sonnenscheins erfreuen.




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