Satellitenbilder


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Wolkenstraßen über der Biskaya; 30. Dezember 2000, 6:15 UTC, NOAA 12 IR
Über dem mit noch rund 12 Grad C recht warmen Wasser der Biskaya haben sich etliche Wolkenstraßen gebildet. Sie verlaufen langgezogen und parallel von Nordosten nach Südwesten. Hierbei handelt es sich um Quellwolken, die allerdings nicht besonders hoch in die Atmosphäre aufragen. Ihre graue Färbung weist im Infrarotbild auf relativ hohe Temperaturen an der Wolkenoberseite hin. Im Gegensatz dazu die hellen Wolkenkleckse am rechten Bildrand über der Bretagne, Cornwall und dem Ausgang des Ärmelkanals: Hier gehen einige Schauer nieder. Das große kompakte Wolkenfeld am unteren Bildrand gehört zu einem Tief über dem westlichen Mittelmeer. An seiner Nordseite wird die über dem Kanal noch nördliche Strömung nach Westen hin umgelenkt und kalte Luft aus dem Landesinneren Frankreichs hinaus aufs warme Bikayawasser transportiert. Von der Wasseroberfläche her wird die Schichtung labilisiert und Quellwolken bilden sich, die sich in Straßen anordnen.


Orkantief über dem Nordatlantik; 30. Dezember 2000, 6:42 UTC, NOAA IR
Mit seinem riesigen Wolkenfeld liegt ein umfangreiches Tiefdruckgebiet über dem nördlichen Atlantik, ein gutes Stück südlich von Grönland. Eindrucksvoll hebt sich das Zirkulationszentrum mit einer spiralförmigen Wolkenstruktur ab. Der Kerndruck des Orkantiefs erreichte 952 hPa. Zusammen mit seinen Nachfolgern beendete es am 1 und 2. Januar 2001 einen winterlichen Witterungsabschnitt in Deutschland und etablierte eine milde südwestliche Strömung.


Haxagonale konvektionszellen über dem Nordatlantik; 29. Dezember 2000, 11:54 UTC, RESURS 01 IR
Aus Norden gelangt mit einer lebhaften Strömung Kaltluft über dem Atlantik nach Süden. Dabei haben sich zahlreich sechseckige Konvektionszellen gebildet. Im Lee von Schottland und Irland allerdings präsentiert sich der Himmel weitgehend wolkenlos.




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