Satellitenbilder


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Wolkenloses Mitteleuropa; 19. Juni 2000, 10:18 UTC, MET 7 VIS
Trockene Luft und großräumiges Absinken im Bereich eines Hochdruckgebietes sorgen für wolkenlosen Himmel im weiten Teilen Europas. Einen solch ungetrübten Blick auf die Erdoberfläche kann man nur ganz selten werfen. Fast immer sind irgendwo Cirren oder Restbewölkung von Gewittern des Vortages zu sehen. An diesem Tag, der in Deutschland Temperaturen von verbreitet deutlich über 30 Grad C brachte, bildeten sich nicht einmal über den Mittelgebirgen Quellwolken, lediglich über den Alpen lassen sich ein paar erahnen, obwohl dieses auch schneebedekte Gipfel und Gletscher sein könnten. Wolkenlos präsentieren sich fast ganz Frankreich (bis auf die Bretagne), nahezu ganz England (außer Teilen Cornwalls Wales' und Schottlands), Mitteleuropa und große Teile des Balkans.


Wolkenloses Deutschland; 19. Juni 2000, 7:18 UTC, NOAA 14 VIS
Keine Wolke über Deutschland. In der Satellitenaufnahme des polumlaufenden NOAA-Satelliten lassen sich mühelos einige Strukturen an der Erdoberfläche ausmachen: Flüsse wie der Rhein oder die Elbemündung, Seen wie der Bodensee, der Ammersee, der Starnberger See oder weiter im Osten der Chiemsee. Von den Mittelgebirgen treten vor allem der Harz, der Thüringer Wald, im Südwesten die Vogesen und der Schwarzwald und im Osten der Bayerische/Böhmerwald hervor. Dazu die Alpen mit ihren Gipfeln und Tälern.

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Kondensstreifen (Ostsee); 19. Juni 2000, 7:18 UTC, NOAA VIS
Während sich über große Teile Europas ein wolkenloser Himmel spannt, lagert im Bereich der Ostsee noch etwas feuchtere Luft. Flugzeuge stellen mit ihren Abgasen eine Vielzahl von Kondensationskernen zur Verfügung, an denen Wasserdampf kondensiert und Kondensstreifen hervorbringt, die kreuz und quer durchs Bild verlaufen und in Cirrusbewölkung übergehen. Auch über Dänemark lassen sich Wolkenfelder ausmachen. Ein paar kleinere Wolken erkennt man zudem in der Nähe der deutsch-polnischen Grenze. Die Sonne steht noch tief im Osten und die Wolken werfen so gut sichtbar ihren Schatten nach links auf die Erdoberfläche.

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