Satellitenbilder


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Gewitter im Alpenraum; 13. Juni 2000, 10:18 m- 15:36 UTC, NOAA 14 VIS
Über dem Alpenraum haben sich zahlreiche Gewitter gebildet. Vor allem in der Schweiz, am Bodensee und im Allgäu waren sie zum Teil sehr heftig und örtlich fielen tischtennisballgroße Hagelkörner. Die Gewitter bildeten sich am Nordrand eines Höhentiefs über Italien in feucht-warmer Luft. Weiter nach Norden schließt sich ein wolkenarmes Gebiet an. Hier konnte die Temperautur auf 32.5°C in Franken steigen. Vor der Küste Norwegens liegt ein Tiefdruckgebiet, dessen Kaltfront sich spiralförmig bis über die südliche Nordsee und Süengland hinweg in den Atlantik hinein erstreckt und hinter der deutlich kühlere Luft nach Südosten auf den Kontinent vordringt. Die ersten zugehörigen Wolken haben bereits die deutsche Küste erreicht. Die diagnale Linie markiert die Grenze der Aufnahmestreifen, die während zweier Überflüge des polumlaufenden NOAA Satelliten entstanden.


Gewitter in den USA; 13. Juni 2000, 22:02 UTC, NOAA 14 IR/VIS
Besonders heftige Gewitter gab es an diesem Tag nicht nur im südlichen Mitteleuropa, auch im mittleren Westen der Vereinigten Staaten bildeten sich zahlreiche Gewitter. Diese haben sich linienhaft organisiert und verursachen Unwetter. Tornadowarnungen bestanden für Nebraska, Kansas und Texas, vor schweren Gewittern wurde in Iowa, Minnesota, Oklahoma und North Dakota gewarnt.


Wirbel (Kanarische Inseln und Madeira); 12. Juni 2000, 12:00 UTC UTC, MET 7 VIS
Zur Orientierung: Im Bild rechts unten sieht man Nordwestafrika, links daneben die Kanarischen Inseln. Rechts der Bildmitte liegt Madeira. Im Lee der Insel Madeira erkennt man ein großes fast wolkenfreies Gebiet, bevor in einiger Entfernung und stromab die Wolken wirbelartige Strukturen hervorbringen, die sich weit nach Südwesten fortsetzen. Auch die im Nordostpassat liegenden Kanarischen Inseln sorgen auf der windabgewandten Seite für zahlreiche Wolkenwirbel.




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