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Hitzegewitter über Island; 30. Juni 2000, NOAA 14 VIS
In der Mitte der Insel erkennt man hellweiße Wolkenflecken, es sind hoch in die Atmosphäre reichende Gewittertürme (Cumulonimben). Fast ganz Island präsentiert sich wolkenfrei, lediglich im Südosten streifen ein paar Wolkenfelder den Küstenbereich. Ungehinderte Sonneneinstrahlung auf die vegetationlose Oberfläche führte zu einer Überhitzung, und offenbar war die Luft feucht und die Schichtung labil genug, damit sich Gewitter bilden konnten. Oft läßt sich dieses Phänomen in Island jedenfalls nicht beobachten. Die etwas weniger strahlenden weißen Flächen stellen Gletscher dar, im Südosten beispielsweise der Vatnajökull.


Wolken-Acht; 1. Juli 2000, 12:00 UTC, MET 7 VIS
Zwei Zirkulationszentren. Um diese haben sich die Wolken spiralförmig angeordnet und bilden eine große liegende Acht. Das eine Zentrum liegt über der Nordsee, das andere stärkere gehört zu einem Tiefdruckgebiet über der südwestlichen Ostsee. Während im Norden Deutschlands noch immer kühle Meeresluft vorherrscht, strömt von Südwesten bereits wieder warme und zunehmend feuchte Luft heran. Erste Gewitter lassen sich über der Schweiz und Belgien ausmachen.


Wolken-Acht; 1. Juli 2000, 10:18 UTC, MET 7 VIS


Wolken-Acht; 1. Juli 2000, 12:00 UTC, MET 7 VIS




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